Trojaner Locky

Achtung: Der Trojaner „Locky“ verbreitet sich grade rasend schnell.

Über 5000 betroffene Rechner pro Stunde.

Und jetzt der Reihe nach.

1. Um welche Art Trojaner handelt es sich bei Locky?
Locky ist ein Krypto-Trojaner, der die Daten auf eurer Festplatte verschlüsselt. Um wieder Zugriff auf eure Daten zu haben, fordert euch der Trojaner auf, ein Zahlung auszuführen. Kurz: ihr werdet erpresst, Geld zu zahlen um wieder auf eure Daten zugreifen zu können.

2. Ist dann nur der infizierte Rechner davon betroffen?
Nein. Alles, was über das Netzwerk zu erreichen ist, ist auch betroffen. So werden beispielsweise auch Daten, die ihr mit einem Cloud-Speicher synchronisiert von dem Trojaner verschlüsselt.

3. Komme ich irgendwie an meine Daten, ohne dass ich das Lösegeld bezahlen muss?
Nein. Derzeit ist das nicht möglich.

4. Was kann ich vorsorglich tun?
Eine zuverlässige Backup-Strategie ist wichtig. Grundsätzlich immer. Wir haben passende Lösungen für Privatpersonen und Gewerbekunden. Sich erst bei einem infizierten System Gedanken um ein Backup zu machen ist zu spät. Plant voraus.

5. Worauf sollte ich grundsätzlich achten?
Häufigster Grund einer Locky-Infektion ist ein unachtsamer Umgang mit E-Mail-Anhängen. Dabei stellen Word- und Exceldateien ein besonderes Risiko dar. Makro-Code in diesen Dokumenten löst eine Infektion aus. Häufig werden auch Sicherheitslücken im Browser bzw. Browserplugins ausgenutzt.

Fazit: Haltet eure Systeme aktuell, öffnet nicht unbedarft Dateianhänge (auch nicht, wenn ihr meint den Absender zu kennen) und macht euch Gedanken über eine ordentliche Backup-Strategie. Wir helfen euch gerne dabei.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

klein aber fein - für mehr Ordnung im Serverschrank


Weitere Informationen zum Thema Netzwerke, Server und Datensicherung.



Aktualisiert (Donnerstag, den 10. März 2016 um 13:13 Uhr)

 
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